Pferde sind kein Katalog­geschäft
Angefangen hat alles mit einem Pferd, das niemand wollte.
2014 stand bei uns ein achtjähriger Wallach im Stall, den ein Händler als „schwierig" abgeschrieben hatte. Er war nicht schwierig. Er war nur falsch geritten worden. Nach acht Monaten ging er bei einer Freizeitreiterin in Bayern — und geht dort bis heute.
Das war der Moment, in dem wir verstanden haben, worum es in diesem Geschäft eigentlich geht: nicht darum, ein Pferd zu verkaufen, sondern darum, ein Pferd und einen Menschen zusammenzubringen, die zueinander passen. Alles andere — Preis, Abstammung, Turniererfolge — kommt danach.
Seitdem haben wir über hundert Pferde vermittelt. Die meisten nach Deutschland und Österreich, einige in die Schweiz, ein paar bis nach Skandinavien. Wir kaufen in Ungarn, Rumänien und Polen, wo wir die Züchter persönlich kennen, und wir reiten jedes Pferd über Wochen, bevor wir es überhaupt fotografieren.
Drei Regeln, von denen wir nicht abweichen
Kein Pferd ohne Eigenritt
Wir verkaufen nichts, was wir nicht selbst über mehrere Wochen geritten haben. Vermittlung aus zweiter Hand, per Video und Telefon, machen wir nicht.
Schwächen gehören ins Inserat
Jedes Pferd hat etwas, das es noch lernen muss. Wenn wir es nicht schreiben, erfahren Sie es beim Probereiten — und dann haben wir Ihre Zeit verschwendet.
Lieber kein Verkauf als der falsche
Wir haben schon Käufern abgeraten, die bar bezahlen wollten. Ein Pferd, das nach vier Monaten zurückkommt, kostet alle Beteiligten mehr als der entgangene Umsatz.
Szarvas, Südungarn
5540 Szarvas, Ungarn — Markovits Mátyás Straße 5.
Besuche nach Absprache — melden Sie sich einfach ein paar Tage vorher, dann bereiten wir alles vor.